Travelguide: Costa Blanca

Die 6 Tage an de Costa Blanca vergingen wie im Flug und heute möchte ich euch über unsere kurze Reise berichten.

Die Flüge habe ich relativ günstig bei Ryanair gebucht. Dabei habe ich den Generator genutzt, der euch anzeigt an welchem Tag der Flug am günstigsten ist und erst danach das genaue Datum für unseren Urlaub fest gelegt. Solltet ihr zeitlich flexibel sein kann ich euch das nur raten, denn so hat z.B. unser Rückflug nur 35€ p.P. gekostet.

Da wir uns sehr sicher waren das wir keinen All-Inclusive Urlaub haben wollten, habe ich mich nach Ferienwohnungen und Mietwagen umgeschaut. Die Suche hat sehr sehr sehr lange gedauert, weil ich letztendlich doch nie ganz zufrieden mit einer Wohnung war. Letztendlich wurde es diese kleine Wohnung in San Fulgencio.
Die Wohnung ist perfekt für zwei Personen, allerdings hat uns am Ende dann doch ein Pool gefehlt.
Die Gegend ist ein reines Wohngebiet, in dem es einige Supermärkte, Restaurants, Ärzte, etc. gibt.
Von dort gelangt man direkt auf die N332, über diese „Autobahn“ gelangt man in beide Richtungen zu den Umliegenden Städten.

Über Check24.de habe ich uns ein Auto gemietet, was in dieser Gegend wirklich von Vorteil ist, denn allein bis zum Strand hatten wir ca 3 km. Falls man sich ein Auto mietet kann ich nur empfehlen sich eine App mit Offline-Karten herunter zu laden. Wir haben maps.me wirklich jeden Tag genutzt. Gerade am ersten Tag und in den Großen Städten wie Alicante oder Torrevieja hat uns die App sehr geholfen.

An unserem ersten Tag fuhren wir einfach mal drauf los Richtung Torrevieja. Wir wussten das wir definitiv an den Strand wollten und hatten deshalb Badetücher und alles weitere im Auto liegen. Wir sind über die N332 ein Stück an Torrevieja vorbei und sind schließlich einfach ein paar Schildern zu einem Strand gefolgt. Dieser war für einen Samstag relativ leer, leider aber auch ein Steinstrand, somit war es nicht so angenehm ins Meer zu gehen, aber definitiv möglich.
Gegen Nachmittag fuhren wir dann noch einmal in die Stadt hinein und spazierten dort über die Promenade am Hafen und Stränden vorbei.
In Torrevieja gibt es viele kleine „Strände“ die zu kleinen Buchten gebaut sind und somit für Familien perfekt sind, da sie nicht direkt auf das offene Meer hinaus gehen. Außerdem gibt es viele kleine Steinzungen, die ins Meer reichen, auf denen man verweilen und einfach dem Rauschen des Meeres zuhören kann.

Am Sonntag ging es dann nach Alicante, denn wir wollten Unbedingt den Ausblick von der Burg Santa Barbara genießen.
Nach einer etwas anstrengend Fahrt durch die Stadt erreichten wir die Burg und versuchten unser Glück, ganz oben zu parken. Leider vergeblich. Aber auch der untere Parkplatz ist nicht weit von der Burg entfernt. Wir gingen bis ganz hinauf , von dort hat man einen Ausblick über die ganze Stadt, bis zum Meer und den Bergen. Wer dort ist sollte sich diesen nicht entgehen lassen. Aber auch die Burg an sich ist aufjedenfall sehenswert. Sie ist ausgestattet mit zwei Museen und außerdem gibt es dort auch ein kleines Café und ein Restaurant. Einen Burger im Restaurant kann ich euch nur empfehlen!
Wer das Castillo de Santa Barbara besichtigen möchte sollte allerdings festes Schuhwerk dabei haben, denn mit Flip-Flops habe ich mir so einige Blasen gelaufen, auf dem schrägen Untergrund.

Vor unserer Reise hatte ich mich natürlich hingesetzt und ein paar Dinge raus gesucht, die ich oder wir uns gerne ansehen wollten. Darunter auch die Insel Tabarca.
Also machten wir uns Montags morgens auf den Weg nach Santa Pola. Dort fanden wir glücklicherweise einen Parkplatz direkt am Strand und spazierten Richtung Hafen.
Direkt vor den Schiffen, mit denen man zur Insel kommt stehen mehrere Verkaufsbuden, in denen man ein Ticket für die Fahrt bekommt. Wir bezahlten pro Person 15 € für die Hin- und Rückfahrt und durften uns aussuchen ob wir mit einem schnellen kleineren oder einem größeren aber dafür langsameren Schiff fahren wollten.
Eine Fahrt dauert um die 45 Minuten und die Schiffe fahren in der Hauptsaison zu jeder halben Stunde.
Auf der Insel angekommen suchten wir uns erst ein Restaurant aus, in dem wir eine Kleinigkeit zu Mittag essen wollten. Das kann ich euch nicht empfehlen. Wir haben für zwei nicht sehr gute Burger 22€ bezahlt. Solltet ihr die Insel besuchen wollen, rate ich euch vorher etwas zu essen einzupacken, oder erst wieder auf dem Festland etwas zu essen. Die Insel an sich ist aber wirklich sehr sehenswert mit ihrem kleinen „Dorf“ und den vielen klaren Buchten. Auf der Insel wird schnorcheln oder Kayak fahren angeboten, allerdings kann man sich in kleinen Geschäften auch eine Schnorchelausrüstung leihen und selbst los ziehen. Wir habe uns einfach nur die Insel angeschaut aber ich kann mir vorstellen, dass es sehr schön ist dort zu schnorcheln, da das Wasser um die Steinklippen herum ganz klar ist.

Im Internet hatte ich von dem schönen Strand Calla Ferris gelesen und am Dienstag morgen machten wir uns dann auf die Suche nach ihm. In meiner Offline-Karte hatte dieser Strand keinen Namen, verglich ich meine Karte mit der bei Google und markierte mir den Strand in meiner App.
Der Strand ist mehr zum schorcheln gedacht als wirklich zum schwimmen, denn alles ist voll mit Korallen etc. Beim versuch ins Wasser zu gehen haben wir uns die Füße extrem aufgeschnitten, aber für die Bilder, die ich dabei gemacht habe war es das Wert.
Vor dem Wasser liegen fast nur Steine, aber es gibt auch einige Sanddünden. Außerdem
ist es dort sehr ruhig, da nur wenige Leute den Strand besuchen.

An unserem letzten Tag fuhren wir wieder Richtung Torrevieja, da ich mir sehr gerne die Lagunen anschauen wollte. Die Lagunen de la Mata y Torrevieja sind sehr gut ausgeschildert und wir haben den Parkplatz direkt gefunden. Von dort starten einige Rundgänge und wir entschieden uns für den Weg entlang an den Weinfeldern. Der Weg war für 45 minuten ausgeschrieben, wir waren aber deutlich schneller, obwohl wir den Weg einmal verlassen haben um an einen Aussichtspunkt zu gehen, von dem man die Lagunen und die dort wohnenden Flamingos besser sehen konnte.

Am Mittwoch Nachmittag ging es dann leider schon wieder Richtung Flughafen, aber alles in allem hat uns die Reise an die Costa Blanca sehr gut gefallen. Noch einmal würden wir allerdings nicht kommen, da wir nicht das Gefühl haben wir haben etwas ganz besonderes noch nicht gesehen, obwohl wir nicht so viele verschiedene Dinge unternommen haben. Natürlich waren wir mehrmals am Strand und im Meer, sehr oft erst am späten Nachmittag, wenn es nicht mehr ganz so heiß und nicht mehr ganz soviel los war. Aber meistens war das der Strand bei uns in der Nähe und kein besonderer, den ich vorher im Internet rausgesucht habe.

Von meiner Kleidung, die ich eingepackt hatte habe ich nur sehr wenig gebraucht. Am liebsten hatte ich bei den 30 ° meinen luftigen Jumpsuit an und auch mein Make-up habe ich nicht einmal benutzt 😀

Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in unsere Reise gefallen

eure misselisabetta 🙂

Life Up-Date

Wir haben tatsächlich schon Juni.
Die Zeit ist nur so an mir vorbei geflogen und ich kann immer noch nicht richtig glauben, was alles passiert ist.

Mittlerweile habe ich mich mehr als gut in meinem neuen Arbeitsumfeld eingelebt und bin freue mich jeden Tag, dass ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Grundschule entschieden habe. Nie hätte ich daran gedacht, dass mir diese Arbeit so viel Spaß macht und ich wirklich Lehramt studieren möchte.
Ich kann also jedem, der sich unsicher dabei ist, was er nach seinem Schulabschluss machen soll, ein FSJ oder zumindest ein mehrwöchiges Praktikum in einem Bereich empfehlen, der für euch vielleicht eigentlich nie in Frage käme.
Falls ihr euch für ein FSJ (vllt sogar in einer Grundschule) interessiert lasst mir gerne ere Fragen in den Kommentaren.

Seit etwas 2 1/2 Wochen bin ich und mein Freund auch stolze Besitzer einer Babykatze, die sich inzwischen super gut bei uns eingelebt hat. Es ist einfach so ein schönes Gefühl ein Haustier zu haben. 🙂

Außerdem beschäftigen mich die Uni- Bewerbungen zur Zeit sehr. Da ich nun eine sehr genaue Vorstellung habe wie meine Zukunft ablaufen soll, entsteht eine Angst, dass es vielleicht wieder nicht klappt mit einem Uni-Platz. Diesmal habe ich kein Plan-B.

Da ich zur Zeit in der Grundschule arbeite habe ich auch bald Sommerferien und ich habe zwei Trips geplant.
Erst geht es 6 Tage mit meinem Freund nach Alicante und einige Tage später fliege ich mit einer Freundin in meine aller liebste Stadt: London!
Falls ihr Tipps habt oder gerne wissen wollt, was für Unternehmungen wir geplant haben und was wir letztendlich machen, lasst es mich gerne wissen.

 

eure Misselisabetta