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let things go

„Autumn shows us how beautiful it is to let things go.“

Die Blätter fallen langsam von ihren Ästen, während ich vor dem Fenster sitze.
Dem Wind zuhöre.
Er rauscht durch die Blätter und immer mehr segeln langsam zu Boden.
Einige schon verfärbt. Leuchten rot, orange oder sogar braun. Die Zeit vergeht und wie ich da sitze frage ich mich, wie leicht kann es sein, etwas los zu lassen.
Oder wie schwer.

Wie stark ist der Wind, damit er die Blätter vom Baum reißen kann. Oder fallen sie schon, bevor sie überhaupt berührt werden. Und warum kann der Herbst so schön sein, wenn er doch eigentlich die Jahreszeit ist, in der alles endet. Aber muss ein Ende überhaupt schlecht sein. Wer sagt, dass ein Ende immer traurig oder deprimierend sein muss. Und selbst wenn ein Ende traurig ist, kommt nicht immer ein neuer Anfang.
Neuanfang. Aufregend. Überraschend. Schön.
Aber um ihn zu erleben müssen wir loslassen. Loslassen was uns nicht gut tut.
Diese eine Freundschaft, die nie eine war. Die Arbeit, die einem doch nie wirklich Spaß gemacht hat. Die Beziehung, die keine gemeinsame Zukunft haben kann. Und dann hat man Tränen in den Augen. Ein Ende ist nie einfach. Eine endgültige Entscheidung zu treffen ist nie einfach. Eine Person zu verletzen ist nie einfach. Das unbekannte kann Angst machen. Was passiert, wenn ich mich nie wieder bei ihm melden kann? Wer hört mir jetzt zu? Wie soll ich Geld ohne meine Arbeit verdienen?
Fragen, auf die es keine richtige Antwort gibt, nicht bevor man es nicht versucht hat. Neuanfang. Denn es kann schön sein etwas los zu lassen. Ballast abwerfen. Sorgen bei Seite schieben. Keine Gedanken mehr machen, ob er einen noch liebt. Auf sich selbst hören. Was brauche ich. Loslassen! Neuanfang! Beängstigend und doch so schön!
Schau dir den Herbst an, er traut sich jedes Jahr aufs neue das Bekannte los zu lassen. Neuanfang! Denn loslassen kann so schön sein. Und der Neuanfang noch schöner.

 

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Outfit Inspiration

Nächste Woche ist wirklich schon August, und weil meine Mama dann ihren 60. Geburtstag feiert bin ich seit einiger Zeit auf der Suche nach einem schönen, aber nicht zu schicken Kleid für die Geburtstagsfeier.
Deswegen wollte ich euch heute einfach mal eine kleine Auswahl an Kleidern zeigen, die ich gefunden habe.

Screen Captures3

1- BonPrix   2-BonPrix 3-BonPrix 4-BonPrix

Die Kleider sind alle von BonPrix und gefallen mir sehr gut. Mein Favorit ist Nummer 4, allerdings hat das Kleid einen sehr großen Rückenausschnitt, weswegen ich mich noch nicht ganz entscheiden konnte.

Welches Kleid gefällt euch am besten oder habt ihr Tipps für weitere schöne Kleider?

eure misselisabetta

2016

Tja, und da rückt das neue Jahr immer näher und wahrscheinlich jeder macht sich Gedanken über das vergangene oder überlegt sich Vorsätze für das kommende Jahr.
Bevor ich euch allerdings meine „Vorsätze“ vorstelle möchte ich euch heute von meinem Jahr erzählen, berichten was ich gelernt habe. Für euch. Und für mich.

Januar
Das Jahr begann mit einem großen Verlust für meinen Freund und somit auch für mich. Die ersten Tage im neuen Jahr waren geprägt von Tränen und traurigen Gesprächen über einen Freund, der nun bereits ein ganzes Jahr nicht mehr bei uns ist.
Was mich außerdem beschäftigte war der Stress rund um meine anstehenden Abiturprüfungen, die so schnell vergingen.
Der Januar war ein trauriger und stressiger Monat, aber er hat mir gezeigt wie sehr es sich lohnt niemals aufzugeben.

Februar
Natürlich ließ der Schulstress erstmal nicht nach und der Monat verging wie im Flug. Leider auch die Faschingszeit, auf die ich mich durch schlechtes Zeitmanagement nicht vorbereitet hatte und somit zwei Tage vor dem Umzug noch kein Kostüm hatte.
Jetzt weiß ich wie wichtig ein guter Zeitplan ist, wenn man auch noch Freizeit haben möchte .

März
Und dann war es soweit. Nach 13 Jahren ging die Schulzeit für mich zu ende und ich habe mich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben noch nicht so frei und gleichzeitig hilflos gefühlt.
Ja, es ist schön eigene Entscheidungen zu treffen und einen eigenen Weg zu finden, aber schwer. Das Leben ist nicht so einfach wie du es dir vorgestellt hast.

April
Ich wollte meine freie Zeit nutzen, wollte ins Ausland. Etwas erleben. Und habe mich auf einer Seite für AuPairs angemeldet. Und eine Familie gefunden.
Denk darüber nach was du tust. Nicht alles was glänzt ist Gold.

Mai
Ein aufregender Monat, in dem ich viel unterwegs war und meine freie Zeit Zuhause genoss.
Nutz die Zeit die du hast sinnvoll. Du wirst nur bereuen was du nicht getan hast!

Juni
Ich war bereit und es ging nach England. Allein. Zu einer fremden Familie. Nicht meine beste Idee. Nur 3 Monate. Und ich habe sie abgebrochen. Vielleicht nicht meine beste Entscheidung. Aber hör immer, egal was andere sagen, auf dein Herz.

Juli
Tja da war ich also wieder. Zuhause. Kein Ausland. Keine Abenteuer. Keine Arbeit. Gewartet. Auf ein Studium. Eine Zusage. Gehofft. Habe meine Zeit vertrödelt.
Und dann kamen die Zweifel an uns. Will ich das hier alles? Ich will hier weg.
Sei nicht zu voreilig. Mach dir Gedanken. Und lass dir von niemandem eine falsche Meinung aufdrücken.

August
Eine Absage nach der anderen. Was jetzt? Kein Plan B.

September
Ein FSJ. Willst du das wirklich. Nicht das du es wieder bereust. Jeder sagt die Grundschule ist nichts für dich. Aber wie will ich die Zeit überbrücken? Ein FSJ!
Das war wohl meine wichtigste Lektion dieses Jahr. Lass dir nicht die Meinung anderer aufdrücken und zu deiner eigenen Meinung werden. Du weißt was du tust.

Oktober
Ein Probearbeiten in der Grundschule und endlich weiß ich was ich will. Nach so langer Zeit hab ich endlich wieder ein Ziel. Ein Plan. Ein Plan B. Und es fühlt sich gut an.

November
Genieß die letzte freie Zeit.

Dezember
1. Arbeitstag. Endlich. Und es fühlt sich gut an. Endlich wieder eine Aufgabe zu haben. Einen Weg. Alles wurde gut.

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Wie ihr seht gab es dieses Jahr viele Höhen und Tiefen für mich. Ich weiß nicht ob es ein gutes oder schlechtes Jahr für mich war. Kann es nicht beurteilen. Es gab gute und schlechte Tage. Aber ich habe einiges gelernt. Die vergangene Zeit hat mich stärker gemacht. Schlauer. Ich bin nicht mehr so naiv und selbstständiger. Lasst euch nicht unterkriegen, es gibt immer einen Weg, egal wie schwer er ist. Ich bin bereit.